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Neben Lonsdaleit, Graphit und den Fullerenen ist der Diamant eine der drei Modifikationen des Kohlenstoffs. Mit einer Mohshärte von 10 das härteste bekannte Mineral. Zum Bearbeiten von Glas verwendet man z.B. Diamantsägen.
Kohlenstoff. Diamant ist ein reiner , kristallisierter Kohlenstoff.
Je weißer bzw farbloser ein Diamant ist, desto begehrter ist er.
Je reiner ein Diamant , desto wertvoller ist er.
Je größer ein Diamant, desto seltener ist er.
Je besser der Schliff eines Diamanten ist , desto stärker seine Brillanz.
Unter hohen Druck und Temperaturen bilden sich im Erdmantel , in etwa 150 Kilometern und Temperaturen von 1200 bis 1400 °C die Diamanten.
Das Alter der Diamanten kann an den Einschlüssen bestimmt werden.
Die größten Diamantenvorkommen befinden sich in Russland, Afrika, in Australien und Kanada. Auf allen Kontinenten wurden Diamanten gefunden. Bei Archangelsk (Europa) gibt es ein Vorkommen. Die Weltproduktion an Naturdiamant liegt heute bei etwa zwanzig Tonnen pro Jahr und deckt bei weitem nicht den Bedarf der Industrie . Etwa 80 Prozent des Bedarfs können Naturdiamanten nicht decken.
Die ersten Diamantenfunde wurden aus Indien, bereits im 4. Jahrtausend vor Christus, bekannt. Diamanten sagte man damals schon magische Wirkungen nach, und wurden deshalb auch als Talismane genutzt. Bei den alten Römern waren Diamanten auch bekannt und sehr geschätzt.
Diamanten als Werkzeug zu verwenden beschreibt schon Plinius der Ältere in seinem Werk Naturalis historia, XXXVII 60. Der erste Diamant wurde um 600 n. Chr. auf der indonesischen Insel Borneo gemeldet, doch obwohl Indien nicht mehr nur die einzige Quelle war, blieben die indonesischen Funde unbedeutend, da der Transport zu den Handelsstädten zu weit war und die Anzahl zu gering. Das sich Diamanten bearbeiten lassen, entdeckte man erst im 13. Jahrhundert, was in Indien jedoch abgelehnt wurde, da die Steine angeblich ihre magischen Kräfte dadurch verlieren könnten. Erst um 1910 entwickelt wurde der heutige typische Brillantschliff.
Die indischen und indonesischen Minen erschöpften sich allmählich im 18. Jahrhundert . Doch als ein Portugiese in Brasilien auf der Suche nach Gold war, entdeckte er den ersten Diamanten außerhalb Asiens. Dies löste einen waren „Diamantenrausch“aus. 1869 in Kimberley in Südafrika fand man den ersten Diamanten im Muttergestein Kimberlit . Ein Jahr später wurde Südafrika Hauptlieferant für Diamanten, da in Brasilien die Diamandenfunde seltener wurden.
in Philadelphia, auf der Weltausstellung 1876 wurden mit Diamanten besetzte Steinsägemaschinen erstmals der breiten Öffentlichkeit gezeigt. 50 Jahre später entdeckte man Diamanten auch an der Atlantikküste , und der erste künstliche Diamant wurde 1955 hergestellt. Erst 1961 fand man dann den ersten Diamant auf den Meeresgrund. Australien ist heute Hauptlieferant für Diamanten.
Kriterien zur Erkennung eines Diamanten:
Dichte
Härte
Wärmeleitfähigkeit
Glanz
Lichtstreuung/Dispersion
Lichtbrechung/Refraktion
Art und Ausbildung vorhandener Einschlüsse
Diamanten gibt es in fast allen Farben und Schattierungen z.B.:
gelb
blau
braun
rot
Farbige Diamanten sind sehr selten und bei hoher Farbintensität viel teurer als weiße Diamanten.
Auch ein Diamant muss gepflegt werden! Sobald Sie einen Diamanten berühren ist er schon fettig und verliert an Glanz und Austrahlung. Man kann seine Diamanten professionell bei einem Juwelier reinigen lassen. Als Alternative gibt es auch spezielle Reiniger zu kaufen.
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